12 Punkteplan der Landesregierung - Maßnahmekatalog zur ASP inkl. Nachtrag vom LJV-Prävention

Wichtige Informationen des Landesjagdverbandes zur ASP inklusive Nachtrag durch LJV

Nachtrag des LJV zum Maßnahmekatalog ASP

 

Zu Punkt 1 „Verstärktes Monitoring“ 

 

Wie ist im Fall eines Totfundes vorzugehen?

Wegen des erhöhten Risikos der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland empfiehlt die AG Seuchen, jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild – ob Fallwild oder Unfallwild - immer zu beproben und möglichst nur über Verwahrstellen zu entsorgen.   Verendet aufgefundenes Schwarzwild bei unklarer Todesursache (kein Unfallwild) ist  zunächst an Ort und Stelle zu belassen und umgehend dem zuständigen Veterinäramt mitzuteilen. Die Kontaktdaten der Ämter finden Sie unter www.veterinaeraemterbw.de. Die Behörde entscheidet über das weitere Vorgehen, insbesondere über Art und Umfang der Probenahme, Bergung und Entsorgung bzw. Zuführung solcher Stücke an die Untersuchungsämter. In der Regel ist die Beprobung mittels Tupfer (getränkt mit bluthaltiger Flüssigkeit) ausreichend.   Die Beprobung von verendetem Unfallwild kann mittels Blutproben (2 Röhrchen) oder Bluttupfer vorrangig durch den Jagdausübungsberechtigten erfolgen.

Erstellt am 10.02.2018
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